Yin und Yang
Yin und Yang sind sicher die geläufigsten Begriffe, sie stellen das wohl grundsätzlichste Konzept der TCM dar. Alle Dinge lassen sich in zwei Polaritäten teilen, nämlich Yin und Yang.
Yin und Yang sind Gegensätze, wobei aber das eine stets schon den Samen des anderen in sich trägt. Sie sind aber auch voneinander abhängig (kein Winter ohne Sommer, kein Tag ohne Nacht) und begrenzen einander.
Yin stellt eher Harmonie auf Kosten des Fortschritts, Yang mehr Dynamik auf Kosten der Stabilität dar. Die Gegensätzlichkeit erzeugt eine Spannung, das Qi, welches zwischen Yin und Yang liegt.
Beispiele für Yin und Yang-Aspekte:
| in der Natur | beim Menschen | ||
| Erde | Himmel | Bauch | Rücken |
| Mond | Sonne | Körperinneres | Körperäußeres |
| Wasser | Feuer | Kältegefühl | Hitzegefühl |
| blasses Gesicht | rotes Gesicht | ||
| leise Stimme | laute Stimme | ||
In der gesamten Theorie und Praxis der TCM geht es letztendlich um die Beziehung zwischen Yin und Yang, deren Störung und die Herstellung des Gleichgewichts.

