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Augenärztliche Vorsorge

Sehr geehrte Patientin,
Sehr geehrter Patient,

Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, ab welchem Lebensalter und/oder in welchen Abständen augenfachärztliche Untersuchungen sinnvoll und ratsam sind. Hier eine kurze Hilfestellung zu diesem Thema:

Babys/Kleinkinder sollten bei Auffälligkeiten sofort dem Augenarzt vorgestellt werden, Kleinkinder im dritten Lebensjahr und Kinder vor der Einschulung.

Ab dem 40. Lebensjahr wird die Teilnahme an der Glaucomvorsorge (Grüner Star) empfohlen.
Warum Vorsorge? Glaucom bedeutet die fortschreitende Zerstörung des Sehnerven. Diese verläuft im Anfangsstadium symptomlos, der Patient kann also den schleichenden Sehverlust zunächst nicht selbst bemerken! Wird ein Glaucom im Frühstadium erkannt, ist dies heutzutage mittels drucksenkender Augentropfen sehr gut behandelbar.

Ihre Augenärztin prüft den Augeninnendruck und begutachtet den Sehnerv. Diese Untersuchung ist völlig schmerzlos, Sie können anschließend gleich wieder Auto fahren.

Ab dem 60. Lebensjahr wird zusätzlich die Teilnahme an der Maculavorsorge (AMD) empfohlen. Bei der AMD werden die Sinneszellen im Bereich des Netzhautzentrums zerstört. Veränderungen der Netzhautmitte kann Ihre Augenärztin bereits feststellen, bevor Sie selbst Einschränkungen des Sehens bemerken.
Symptome der AMD sind beispielsweise: Verzerrtes Sehen und/oder ein grauer Fleck im Gesichtsfeldzentrum. Auch wenn eine Heilung gegenwärtig noch nicht möglich ist, gibt es dennoch die Chance, den Krankheitsprozess aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Die entsprechende Vorsorgeuntersuchung wird mit erweiterter Pupille durchgeführt, Sie können danach 2 Stunden nicht Auto fahren.

Vorsorge und Früherkennung lohnt!

Weitere Informationen finden Sie unter: www.augeninfo.de




 
Montag      8 - 11 und 14 - 17 Uhr
Dienstag    8 - 11 Uhr
Mittwoch   8 - 11 und 14 - 17 Uhr
Freitag        8 - 11 und 14 - 16 Uhr

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